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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

SPD begrüßt Impulse des Zukunftsrats zur Industrie

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Spätestens mit der Finanzkrise hat sich gezeigt, wie wertvoll die Industrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland und den Arbeitsmarkt ist. Wir haben in Nürnberg harte Rückschläge wegstecken müssen. Aber wir haben im Bereich der Industrie noch immer viel an Kompetenz und Potenzial in der Region, das es gilt auszunutzen und auszubauen.

Die Staatsregierung hat mit dem Zukunftsrat ein externes und unabhängiges Beratergremium mit führenden Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und der gesellschaftlichen Gruppen geschaffen. Die vom Rat gegebenen Impulse zur Stärkung der bayerischen Industrie begrüßen meine SPD-Stadtratskollegen Katja Strohhacker, Harald Dix und als solide Diskussionsgrundlage für die weitere Arbeit. Diese Rückbesinnung auf ‚alte’ Werte freut uns. Unsere Zukunft liegt eben nicht in einer Finanzwirtschaft ohne realwirtschaftlichen Bezug. Wir müssen aber wieder deutlich stärker hervorheben: Nürnberg ist und bleibt ein Industriestandort!

Entscheidend für die Zukunft des Standorts ist, inwieweit es gelingt Forschung und Entwicklung in der Region noch stärker zu fördern und für genügend Fachkräfte zu sorgen. Der Energie Campus und der E|Drive-Center auf AEG sind dafür wertvolle Bausteine.

Der Zukunftsrat hat vorgeschlagen Forschung und Entwicklung zukünftig steuerlich zu fördern und das Volumen für Innovationsgutscheine deutlich zu erhöhen. Die Innovationsförderung solle zudem technologieungebunden erfolgen, so dass die Unternehmen selbst Schwerpunkte setzen können. Davon sollen im Besonderen kleine und mittelständische Firmen profitieren. Wichtig ist auch, dass die Beratungs- und Unterstützungsleistungen besser gebündelt werden. Auch in Nürnberg mangelt es an Übersichtlichkeit. Die vorgeschlagene One-Stop-Innovationsberatungseinrichtung sowie ein verbessertes Internetangebot sind vor diesem Hintergrund sinnvoll.

Für uns ist nach den Vorschlägen des Zukunftsrats die Bayerische Staatsregierung am Zug, die nun den Vorschlägen auch Taten folgen lassen muss. Wir werden aufbauend auf diesen Vorschlägen im Dialog mit Unternehmen und Arbeitnehmervertretungen weitere Maßnahmen erarbeiten, um den Industriestandort Nürnberg zu stärken.

In Mittelfranken gibt es über 1.000 Industriebetriebe mit über 170.000 Beschäftigten. 2010 erwirtschafteten diese einen Umsatz von rund 34 Milliarden Euro.

Autor: Thorsten

führt seit 2020 die SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg.

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