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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Recht und Gesetz in der Stadt: Das Aus für das Gartenfeuerchen

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Juristen machen sich viele Gedanken: Wann man wie, wo und wann seinen Gartenabfall verbrennen darf, ist in Nürnberg per Verordnung geregelt. Eigentlich ist das Verbrennen – z.B. von Ästen – grundsätzlich verboten. Wir in Nürnberg haben in der sogenannten Gartenabfallverbrennungsverordnung bisher aber Ausnahmen zugelassen. Außerhalb des inneren Stadtbezirks durften holzige Gartenabfälle auf den Grundstücken, auf denen diese angefallen sind, in der Zeit vom 15. März bis 30. April und vom 1. Oktober bis 15. November eines Jahres an den Werktagen zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr verbrannt werden.

Mit den kleinen Gartenfeuerchen ist aber zukünftig Schluss. Endgültig. Überall im Stadtgebiet. Denn die Ausnahmeregelungen fallen weg, weil die Rechtsgrundlage dafür in der bayerischen Pflanzenabfallverordnung nicht mehr gegeben ist. Die sagt nämlich: Wenn eine Gartenabfallsammelstelle existiert, dann muss das Zeug dahin. Und solche Sammelstellen haben wir im Stadtgebiet. Auch ist die Entsorgung ökologischer.

Aber keine Angst: Sogenannte Traditionsfeuer, wie Oster- oder Sonnwendfeuer, sind davon nicht betroffen. Gefeiert werden darf also weiterhin am Lagerfeuer.

Autor: Thorsten

führt seit 2020 die SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg.

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