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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

SPD macht sich für Kreativzentrum stark

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Nürnberg und die Region möchten Heimat für Kreative werden und die Kultur- und Kreativwirtschaft stärker fördern. Dazu zählt auch die Förderung von Existenzgründungen und Kleinunternehmen, die die Struktur dieser Branche prägen.

Die SPD macht nun ernst mit diesem Ansinnen und will ein Kreativzentrum schaffen. Aus meiner Sicht und der meiner Stadtratskollegin Katja Strohhacker besteht die Notwendigkeit den Kultur- und Kreativschaffenden in Nürnberg dauerhaft eine räumliche Heimat in Form eines Kreativzentrums oder sog. Kreativinkubators zu geben. Dort sollen Existenzgründer, Branchenformate und -termine ebenso Platz finden wie neue Arbeitsformen wie Coworking. Durch Arbeitsmöglichkeiten für Freelancer, Existenzgründer und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft wollen wir arbeitsmarktpolitische Impulse für die Stadt geben und die kreative Branche weiter fördern. Auch soll die Einrichtung eine Plattform für Projekte zwischen Unternehmen der Kreativwirtschaft und anderer Branchen sowie Basis für Kooperationen mit Hochschulen und Institutionen werden. Zu einem entsprechenden Konzeptionsauftrag hat die SPD-Stadtratsfraktion nun die Stadtverwaltung aufgefordert.

Wir möchten dadurch einen „Leuchtturm“ in der Metropolregion mit Strahlkraft nach außen schaffen. Unterstützt werden soll das Konzept und das Zusammenwirken von Wirtschaft und Kultur durch ein entsprechendes Netzwerkmanagement. Wir wünschen uns dort einen breiten Branchenmix aus der Kulturszene. Mittelständler und Großunternehmen haben dann zum Beispiel die Möglichkeit diesen „kreativen Pool“ anzuzapfen und Aufträge zu vergeben, die Einzelne nicht stemmen oder leisten könnten.

Die SPD will dabei auch prüfen lassen, ob die Arbeit der Zentrifuge auf AEG entsprechende konzeptionelle und organisatorische Anknüpfungspunkte bietet bzw. sogar Basis dieses Zentrums werden kann. Schon jetzt leistet die Zentrifuge eine hervorragende Vernetzungsarbeit für die Kreativen in der Region. Darauf lässt sich aufbauen, sind wir uns einig. Außerdem soll geprüft werden, ob das Projekt mittels EU-Gelder gefördert werden kann.

Autor: Thorsten

führt seit 2020 die SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg.

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