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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Ladenleerstand kreativ nutzen – Pilotprojekt für Leonhard/Schweinau gefordert

| 2 Kommentare

Seit vielen Monaten arbeite ich zusammen mit meiner Stadtratskollegin Katja Strohhacker am Thema Kultur- und Kreativwirtschaft. Zugleich haben wir viele andere Themen im Stadtrat, bei denen es strukturelle Probleme zu meistern gilt. Eines davon sind die leer stehenden Ladenlokale in Leonhard-Schweinau, bei denen wir für eine Belegung sorgen möchten. Gedacht ist dabei insbesondere an die Einbindung der kreativen Akteure.

Dieser Personenkreis hat das Potential und die Kreativität, die Flächen für eine Zwischennutzung zu belegen oder sie möglicherweise wieder einer dauerhaften andersartigen Nutzung zuzuführen. Denkbar sind auch Zwischennutzungen für Projekte, wie z.B. Kunstausstellungen. Vor allem das Netzwerk Metropol.Z, das sich rund um die Zentrifuge auf AEG etabliert hat, könnte einen wichtigen Beitrag leisten.

Durch diese Zwischennutzungsformen können nicht vermietete Geschäfte und Gaststätten belebt und aufgewertet werden. Es ist unbestreitbar, dass Leerstände nicht nur zu einem Problem der Nahversorgung führen, sondern auch die Gefahr eines sogenannten “Trading-Down-Prozesses” besteht. Denn nicht nur die ungenutzten Ladenlokale verwahrlosen, sondern auch deren Umfeld. Um diesem Effekt zu entgehen oder diesen sogar umzukehren müssen Möglichkeiten der Zwischennutzung ausgelotet werden. Dies könnte einen spürbaren Impuls zur Aufwertung und damit zur Entwicklung des Stadtteils bringen.
Unsere Idee haben wir nun im Stadtrat eingebracht.

Thorsten

Autor: Thorsten

ist seit 2008 Stadtrat in Nürnberg.

2 Kommentare

  1. und was ist aus diesem Projekt geworden?

    ebenfalls nichts!

    Der sogenannte “Trading-Down-Prozesses” ist offenbar in vollen Prozess.

    dafür hat sich irgendein schlauer Mensch einfallen lassen bei der Schweinauer Hauptstraße die drei Spuren stadteinwärts bei der Kreuzung Nopitschstraße / Gustav Adolph Straße nach rechts,links geradeaus zu trennen.

    somit kommt man von der Friesenstraße aus gar nicht mehr nach links zur Gustav Adoph Straße.

    eine absolute Fehlplanung, wie fast alles was dort läuft!

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