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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Wir müssen soziale und wirtschaftliche Härten abfedern.

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In dieser Zeit kommt es darauf an, dass wir die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise bewältigen. Ich unterstütze die verhängten Schließungsmaßnahmen öffentlicher Einrichtungen und Geschäfte, weiß aber auch um die existenziellen Fragen, die für die Unternehmer*innen und Beschäftigten damit einhergehen. Vor allem den vielen kleinen Selbstständigen und Einzelhändler*innen bricht jetzt über Nacht der Umsatz weg. Sie brauchen staatliche Unterstützung, um soziale Härten abzufedern.

Deshalb fordere ich einen runden Tisch mit allen wichtigen Akteuren, um die Hilfe für die Wirtschaft in der Stadt zu koordinieren und größtmögliche Transparenz über die Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zu schaffen. Dabei müssen wir auch die lokalen Banken einbeziehen, um die Betroffenen kurzfristig mit Liquidität zu versorgen. Jetzt müssen alle an einem Strang ziehen.

Darüber hinaus rege ich an, dass die Kultureinrichtungen in der Stadt ihre digitalen Angebote ausweiten und Streaming-Angebote machen. Wenn das Publikum nicht in die Theater und Konzerthäuser kommen kann, sollten wir die technischen Möglichkeiten nutzen, um die Künstlerinnen und Künstler digital in die heimischen Wohnzimmer zu bringen. Hier könnte man aus der Not eine Tugend machen.

Thorsten

Autor: Thorsten

führt seit 2020 die SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg.

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