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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Altstadt: Mehr Platz für Fußgänger und zum Flanieren

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Bürgermeister Christian Vogel und ich wollen die Altstadt in den nächsten Jahren weiter verkehrsberuhigen. Sie ist nicht nur Wohnquartier sondern auch unser Einzelhandelszentrum, das zum Flanieren einlädt und gastronomisch wie kulinarisch viel zu bieten hat. Wir möchten deshalb Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger schaffen, für mehr Grün sorgen, die Zugänge zur Pegnitz öffnen und einladende Plätze gestalten. Das wünschen sich viele Nürnbergerinnen und Nürnberger.

Bisher haben wir guten Erfahrungen mit der Bürgerbeteiligung am Weinmarkt und Nägeleinsplatz gemacht. Beide werden nun ebenso wie der Obstmarkt aufgewertet und grüner gestaltet werden sowie zusätzlicher Sitzmöglichkeiten bekommen. Jetzt ist es dann aber nur konsequent, wenn wir die vielen Reisebusse aus der Augustinerstraße aussperren.

In der westlichen Altstadt wollen wir die geplante Sanierung des Plärrers zum Anlass nehmen, auch den Verkehr in der Ludwigstraße neu zu sortieren. Hier gibt es viele Läden und Gastronomie. Der Verkehr parkt und fließt dort aber eher chaotisch und sollte insgesamt reduziert werden. Gleiches gilt für die Färberstraße, in der aufgemotzte Autos gerne zur Schau und im Kreis gefahren werden. Die benachbarte Dr.-Kurt-Schumacher-Straße sollte zur Lauflage werden. Sie hätte deutliches Aufwertungspotential.

Für die südliche Altstadt brauchen wir einen fußläufigen Brückenschlag zum Opernhaus und weiter in die Südstadt. Mit der Fertigstellung des Tiefdepot-Neubaus des Germanischen Nationalmuseum besteht die Möglichkeit auch die Grasersgasse zu überplanen und ihr die Hinterhof-Atmosphäre zu nehmen“, meint Brehm. „Hier hätten wir die Chance mit netten, kleinen Läden und Gastronomie mehr Publikum anzuziehen und eine ganze Verbindungsachse neu zu gestalten.

Eine Aufwertung des öffentlichen Raums könnte auch das Quartier rund um die Vordere und Hintere Lederasse sowie die Obere und Untere Wörthstraße vertragen. Hier gibt’s schon eine Vielzahl an Läden, Kneipen und Restaurants. Hier brauchen wir ein Qualitätskonzept und in der Hutergasse schlicht und ergreifend ein schöneres und durchgängiges Pflaster.

Klar ist für uns, dass die Zufahrten zu den vorhandenen Parkhäusern erhalten bleiben müssen und die Anwohnerinnen und Anwohner Platz zum Parken finden. Auch deshalb machte sich die SPD für eine ausgeweitete Anwohnerparkregelung stark.

Thorsten

Autor: Thorsten

kandidiert 2020 als Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Nürnberg.

Ein Kommentar

  1. Hallo Herr Brehm , ich hatte ein gutgehendes Einzelhandelsgeschäft in Nürnberg , das viele Steuern brachte , sogar Gewerbesteuer, 5 Menschen ihr Einkommen sicherte , dennoch wurde mir grundlos von der Stadt gekündigt . Den Herrn Maly und die Stadtratsfraktion der SpD hats nicht interessiert. Jetzthabe ich ein neues Geschäft am Trödelmarkt . Wir produzieren unsere Waren selbst im Nürnberger Land . Deshalb muss ich mit dem Auto nach Nürnberg . Leider gibt es überhaupt keine Stellplätze für Ladeninhaber. Während ein großer Teil der Anwohnerparkplätze tagsüber frei ist . Warum haben Ladeninhaber kein Anrecht auf einen Parkplatz.?Die Ladenmieten sind hoch und viele Läden stehen bereits leer . Man sollte die kleinen Einzelhändler unterstützen damit die Stadt attraktiv bleibt .

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