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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Sicherheit für Fußgänger geht vor!

| 1 Kommentar

Sicherheit geht vor! In der Regensburger Straße gibt es auf der Höhe der Zentrale der Bundesagentur für relativ wenige Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen. Viele Fahrgäste, die von der S-Bahn-Station Gleißhammer zu ihrem Arbeitsplatz oder in das Wohngebiet laufen, rennen deshalb unsignalisiert und vor allem ungeschützt über das Straßenbahn-Gleisbett und die Fahrbahn. Der schmale Grünsteifen neben den Gleisen ist entsprechend „braun“ getreten.

Das auf Höhe der Weddingstraße angebrachte Hinweisschild, dass sich links und rechts Fußgängerüberwege in 300 Metern Entfernung befinden, wird aus durchaus nachvollziehbaren Gründen wenig beachtet. Das ist vor allem für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen eine Zumutung. Ein Ausdruck für die Fußgängerfreundlichkeit der Stadt ist es ebenfalls nicht. Auch in Anbetracht der Meistersingerhalle und des geplanten Konzertsaals sollte die Fußwegeverbindung aus dem Quartier zum Bahnhof Gleißhammer unbedingt verbessert werden.

Die Stadtverwaltung habe gebeten geeignete Maßnahmen zu erarbeiten, um die Fußwegeverbindung und Querungsmöglichkeiten über den genannten Abschnitt der Regensburger Straße zu verbessern.

Thorsten

Autor: Thorsten

kandidiert 2020 als Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Nürnberg.

Ein Kommentar

  1. Sehr geehrter Herr Brehm,
    schön, dass Sie sich den älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen annehmen wollen. Zu Ihrem Vorschlag einer weiteren Überquerungsmöglichkeit möchte ich Ihnen jedoch mitteilen, dass die beiden vorhandenen Möglichkeiten absolut ausreichend sind. Vorab aber der Hinweis, dass es sich um die Weddigen- und nicht um die Weddingstraße handelt. Der von Ihnen beschriebene „braun“ getretenen Grünstreifen an den Gleisen stammt nahezu ausschließlich von Mitarbeitern der Bundesagentur zur Arbeit, die die wenigen Meter mehr und eine mögliche Rotphase der Fußgängerampel vermeiden wollen. Die Anwohner, die „in das Wohngebiet laufen“, haben Null bis zu höchstens 150 Meter mehr Fußweg (Strecke von der Höhe der Neumarkter Straße bis zur Weddigenstraße). Auch einem älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen, der ich übrigens auch bin, ist dieser Mehraufwand zuzumuten. Jeder wird dafür Verständnis haben, dass bei einer Hauptaus- und einfallstraße nicht alle 50 Meter ein Fußgängerüberweg angebracht werden kann. Auch der Weg vom Bahnhof Gleißhammer zur Meistersingerhalle erhöht sich bei Benutzung eines Fußgängerüberweges um höchsten 150 Meter. Hier stellt sich jedoch schon die Frage, welcher mobilitätseingeschränkte Mensch sich diese Wegstrecke überhaupt antun möchte.
    Ich, wie viele andere MitbürgerInnen in der Südstadt auch, würden es begrüßen, wenn sich die SPD nicht nur um die mobilitätseingeschränkten und älteren Menschen, sondern auch um die Blinden und vor allem Kinder kümmert die durch das massenhaft verbotswidrige, egoistische und assoziale Parkverhalten tagtäglich und überall beeinträchtigt werden.

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