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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Neue Perspektiven für die Linie 7

| 1 Kommentar

Die Straßenbahn möchte ich gerne wieder bis zum Berliner Platz durchbinden. Auf dieser Achse sind mittlerweile so viele Fahrgäste unterwegs, dass die Linie 7 nicht am Hauptbahnhof enden sollte. Es macht Sinn, sie auf den vorhandenen Schienen wieder bis zum Stadtpark zu verlängern. Das würde auch die Belastung der Wendeschleife am Knotenpunkt Hauptbahnhof entzerren.

Perspektivisch will ich die Linie 7 insgesamt deutlich aufwerten, was die VAG auch bei der anstehenden Beschaffung neuer Straßenbahnzüge berücksichtigen muss. Derzeit ist die 7er ja eher eine Stummellinie, die zwischen Hauptbahnhof und Tristanstraße verkehrt. Zukünftig soll die Linie dann auch den neuen Campus an der Brunecker Straße erschließen und über Bauernfeind sowie die Rangierbahnhof-Siedlung den neuen Standort der Bertolt-Brecht-Schule an der Karl-Schönleben-Straße anbinden. Vielleicht schaffen wir eines Tages auch einen Weiterbau bis zum Südklinikum.

Von der großen Durchmesserlinie verspreche ich mir einen ordentlichen Fahrgastzuwachs und einen Attraktivitätsgewinn für das ganze Netz. Der ÖPNV-Ausbau bleibt im Rathaus einer der Investitionsschwerpunkte der nächsten Jahre. Dazu gehört neben einem Ausbau der Infrastruktur auch eine Tarifreform, die den Anreiz zum Umsteigen auf Busse und Bahnen noch erhöht.

Thorsten

Autor: Thorsten

kandidiert 2020 als Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Nürnberg.

Ein Kommentar

  1. Wäre schön, wenn der Ausbau der Linie 7 in dieser geplanten Form realisiert werden würde, zumal die Bevölkerungsdichte im Norden (vgl. Neubau Wohnungen 2020 beim Brunswickcenter) auch ordentlich zulegt.

    Mal ganz abgesehen von 10.000 Einwohnern und zahlreichen Studenten in Lichtenreuth, die ebenfalls transportiert werden müssen.

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