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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Entwicklungskonzept für das Areal zwischen Franken- und Ingolstädter Straße

| 2 Kommentare

Durch die Ansiedlung der neuen Technischen Universität Nürnberg (TUN) ergibt sich die Möglichkeit auf dem früheren Südbahnhofgelände ein völlig neues Quartier zu errichten. Dabei soll auch ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept zum Tragen kommen, das u.a. eine optimale Straßenbahn- und Radwegeerschließung vorsieht.

Nach derzeitigen Überlegungen soll die Linie 7 verlängert und zwischen Zoll und Z-Bau hindurchgeführt werden. Von dort geht es über den geplanten Campus zur U-Bahn-Station Bauernfeind und zum neuen Standort der Bertolt-Brecht-Schule an der Karl-Schönleben-Straße.

Die Eingliederung des neuen Stadtteils in das übergeordnete Radwegenetz soll laut Auskunft der Verwaltung (in den B-Plan-Unterlagen für Modul I) über die Münchener Straße im Osten erfolgen. Das ist nicht ausreichend für einen autoarmen Stadtteil mit hohem Radverkehrsanteil. Der Stadtteil braucht eine hochwertige, direkte Radwegeverbindung über die Frankenstraße durch die Südstadt zum Hauptbahnhof.

Für ein stadtentwicklerisches und verkehrliches Gesamtkonzept ist es notwendig, auch das Areal zwischen Franken- und Ingolstädter Straße in die Betrachtung einzubeziehen. Dies ist bisher nur unzureichend erfolgt. Auch der ins Spiel gebrachte Bau einer Eissporthalle auf dieser Fläche muss sich planerisch einfügen.

Die Stadtverwaltung haben wir deshalb aufgefordet,

· über die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen für das genannte Areal zwischen Franken- und Ingolstädter Straße zu berichten und ein entsprechendes Entwicklungskonzept zu erarbeiten.

· über die Planungen für eine Eissporthalle zu berichten.

· aufzuzeigen, ob und wie auf dem Areal ein wichtiger Lückenschluss für das städtische Radwegenetz erfolgen kann, um eine durchgängige Verbindung vom Hauptbahnhof über den Campus Richtung Bauernfeindsiedlung/ Siedlungen Süd/Weiherhaus usw. zu erreichen.

Thorsten

Autor: Thorsten

ist seit 2008 Stadtrat in Nürnberg.

2 Kommentare

  1. Ich habe noch immer nicht verstanden, wofür wir noch eine Eissporthalle brauchen. Da fallen mir Dinge, wie zum Beispiel unsere Straßen ein, die in einem maroden Zustand sind.

    • Thorsten

      Die neue Eissporthalle würde nicht von der Stadt sondern von einem Investor gebaut und finanziert werden. Der Eissport in Nürnberg erfährt derzeit einen Boom; die vorhanden Kapazitäten an der Arena reichen nicht aus. Kommt eine neue Halle, könnten wir die frei werdenden Flächen für andere Sportarten nutzen.

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