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Positive Fahrgastentwicklung bei der VAG

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Die positive Fahrgastentwicklung bei der Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) ist Anlass zur Freude. Der Sprung von 144 auf 150 Millionen Fahrgäste im Jahr 2016 zeigt, dass Busse und Bahnen eine echte Alternative zum Auto sind und sich großer Beliebtheit erfreuen.

Der politische Mut des Stadtrats, eine neue Zeitkarten- und Abo-Strategie einzuschlagen, hat sich ausgezahlt. Wir machen Arbeitnehmern, Schülern, Studierenden und Senioren, die sich an die VAG binden, ein spürbar preisrabattiertes Angebot. Dies wird auch angenommen, wie die Zahlen eindrucksvoll belegen: Die Zahl der Abonnenten stieg innerhalb von zwei Jahren um rund 25 Prozent auf knapp 48.000.

Trotz dieses Erfolgs bleibt die finanzielle Lage der VAG angespannt. Das jährliche Defizit droht in den nächsten Jahren weiter zu wachsen und sich auf einem Niveau über 70 Millionen Euro einzupendeln. Deshalb blicken wir gespannt nach Berlin und München. Die Debatte um Dieselfahrzeuge und drohende Fahrverbote führt bei den Entscheidungsträgern in Bund und Land hoffentlich dazu, Zuschüsse für den Nahverkehr wieder spürbar zu erhöhen und die Städte finanziell zu entlasten. Die Förderung des Nahverkehrs ist neben einer ordentlichen Filterung der größte Stellhebel, für gesündere Luft und mehr Lebensqualität zu sorgen.

Konkret zeigt sich das auch in Nürnberg. Wir sehen die positiven Effekte durch unsere Investitionen in den Ausbau und Unterhalt der Infrastruktur. Mit der Straßenbahnverlängerung bis Buch, den beiden neuen U-Bahnstationen rund um das Nordklinikum und dem verbesserten Ringbuskonzept kommt man noch schneller und bequemer ans Ziel. Zudem wird derzeit die U3 bis Gebersdorf gebaut und drei neue Straßenbahntrassen nach Erlangen, Kornburg und über das ehemalige Südbahnhofgelände geplant.

Thorsten

Autor: Thorsten

ist seit 2008 Stadtrat in Nürnberg.

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