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Thorsten Brehm | Mein Blog aus dem Nürnberger Rathaus

Brauchen wir die Welle?

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Surfen zählt zu den Trendsportarten, für die es in Nürnberg derzeit leider keine Möglichkeiten gibt. In München ist das Angebot besser: Es gibt bereits mehrere stehende Wellen, die von Surfern genutzt werden. Am bekanntesten ist die Welle am Eisbach. Seit Sommer 2010 ist das Surfen dort auch offiziell erlaubt.

Über Facebook hat sich nun eine lokale Initiative gegründet, die sich ein Angebot in Nürnberg wünscht und einige Überlegungen angestellt hat. Von den Initiatoren wurde ich letzte Woche auch angesprochen. Die Ideen wurden bereits auf der Bürgerversammlung zur Neugestaltung des Wöhrder See vorgetragen.

Der Vorstoß hat jedenfalls Charme und eine Möglichkeit zum Surfen wäre für das Freizeitangebot in Nürnberg sicherlich eine Bereicherung. Zusammen mit meiner Fraktionskollegin Christine Kayser habe ich deshalb die Stadtverwaltung aufgefordert die Anregungen aufzugreifen und ihre Realisierungschancen (mit dem Wasserwirtschaftsamt) auszuloten. Einen entsprechenden Antrag haben wir beim Oberbürgermeister eingereicht.

An dieser Stelle sein aber betont, dass nicht die Stadt Nürnberg federführend für die Umgestaltung des Wöhrder Sees zuständig ist (und damit am Ende formal auch nicht entscheidet). Die Planungen macht das staatliche Wasserwirtschaftsamt (also der Freistaat Bayern). Anregungen und Kommentare zu dem Projekt kann man auch unter www.wasserweltwoehrdersee.de/ einbringen.

Wichtig wär uns der Dialog mit allen Interessieren. Sollte die Idee – aus welchen Gründen auch immer – nicht am Wöhrder See realisierbar sein, könnte man auch über stehende Wellen an der Pegnitz selbst nachdenken, z.B. in der Wöhrder Wiese (Höhe Erfahrungsfeld der Sinne) oder in Schniegling.

Mittlerweile hat auch die Abendzeitung über meinen Vorstoß berichtet.

Autor: Thorsten

führt seit 2020 die SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg.

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